
Das Flussdiagramm besteht aus wenigen Elementen: Prozess, Fluss und externe Entität. Mit diesen Elementen kann jede Art von System abgebildet werden: die Herstellung oder Bereitstellung eines Produkts (Gut oder Dienstleistung), beispielsweise eine Auto- oder Nahrungsmittelproduktion, ein Spital, eine Bank, ein Restaurant oder eine Versicherung.
Das Kontextdiagramm ist die oberste Ebene eines Modells und repräsentiert das untersuchte System als Blackbox innerhalb der umgebenden Welt. Die folgenden Abbildungen zeigen als Beispiel eine Tankstelle.

Kontextdiagramm Tankstelle
Die Flussdiagramme im Modell sind hierarchisch aufgebaut. Ein komplexes System kann in kleinere, besser verständliche Subsysteme aufgebrochen werden. Der zerlegte Prozess wird Vaterprozess genannt, das neue Diagramm mit seinen eigenen Prozessen ist das Kinddiagramm. Das Kinddiagramm gibt dieselbe Information detaillierter wieder und zeigt den Inhalt der Blackbox.

Hierarchieebene 1: Kinddiagramm des Prozesses „Auto betanken“
Flussdiagramme eignen sich zur Dokumentation der Supply Chain, als Grundlage zur Optimierung von Prozessabläufen und zur Erstellung von Qualitätshandbüchern.

Während das Flussdiagramm die statische Betrachtung aufzeigt, ist das Zustandsdiagramm ein dynamisches Werkzeug. Mit dem Zustandsdiagramm werden die sequentiellen Wechselwirkungen zwischen den Elementen des Systems aufgezeigt. Jeder Zustand beschreibt das Verhalten eines Prozesses zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Zustandsdiagramm des Prozesses „Benzin pumpen“
Die Zustandsdiagramme können als Grundlage für die Programmierung von Simulationen und Echtzeitsteuerungen herangezogen werden. Gleichzeitig dienst das POA-Modell auch als Dokumentation des Programms.

| Diagramme: |
| Flussdiagramm |
| Zustandsdiagramm |